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Eine große und schmackhafte Auberginenhybride mit hohem Fruchtansatz.
Eine mittelfrühe (100–105 Tage) Sorte für Folienzelte. Die Pflanze ist mittelgroß, 60–70 cm hoch. Die Früchte sind groß, kurzbirnenförmig, glatt, bei der Ernte dunkelviolett und wiegen 200–250 g. Das Fruchtfleisch ist zart, hellgrün und nicht bitter.
Der Wert der Hybride : hoher Ertrag, guter Fruchtansatz bei niedrigen Temperaturen, lange Fruchtperiode, ausgezeichneter Geschmack.
Empfohlen für die kulinarische Verarbeitung und Konservierung.
1,0 g = 260 Samen.
Die Anzucht der Setzlinge dieser Kulturpflanze erfolgt auf gleiche Weise sowohl im Freiland als auch im geschützten Boden. Vorbereitung, Aussaatzeitpunkt und Pflege der Setzlinge sind identisch mit denen für Paprika und Tomaten, Auberginen werden jedoch in der Regel etwa zehn Tage früher ausgesät. Die Samen werden in eine Schale mit Nährstoffmischung etwa 2 cm tief ausgesät. Anschließend muss der Boden großzügig gegossen werden, und nachdem die überschüssige Feuchtigkeit verdunstet ist, wird die Schale an einen warmen Ort gestellt, jedoch nicht in die Nähe einer Heizung. Die Schale wird mit Plastikfolie abgedeckt (um ein Austrocknen der unteren Erdschicht zu verhindern) und nach dem Erscheinen der ersten Triebe an einen helleren, kühleren Ort gestellt. Beim Aufgehen der Setzlinge wird die Plastikfolie regelmäßig von der Schale entfernt. Sobald das erste Blatt erscheint, werden die Setzlinge in einzelne Becher oder Töpfe umgepflanzt. Die wichtigste Regel bei der Pflege von Auberginensetzlingen ist das Gießen: Die Erde sollte stets mäßig feucht gehalten werden. Eine gute Ernte bringen Setzlinge mit einer Höhe von 10–12 Zentimetern, 5–7 echten Blättern, einem dicken Stamm und einem entwickelten Wurzelsystem.
Auberginen vertragen das Umpflanzen nicht gut, daher ist es besser, sie in separaten Töpfen zu züchten.
Das Abhärten der Pflanzen ist wichtig: Sie wachsen schneller an und können früher im Freien ausgepflanzt werden. Bei der Vorbereitung des Standorts sollten organische Düngemittel (Kompost, Humus) und Mineraldünger (30–40 g Ammoniumnitrat pro m² oder 20–25 g Harnstoff) sowie Phosphor- und Kaliumdünger in einer Menge von 20–30 g pro m² ausgebracht werden. Auberginen werden mit einem Reihenabstand von 50–70 cm und einem Abstand von 25–30 cm zwischen den Pflanzen gepflanzt. Vor dem Pflanzen müssen Auberginen großzügig gegossen werden. Setzlinge sollten mit einem Klumpen Erde ausgewählt werden, um eine Beschädigung des Wurzelsystems zu vermeiden. Sie sollten senkrecht gepflanzt werden, 2–3 cm tiefer als sie gewachsen sind. Nach dem Pflanzen 5–10 Tage lang großzügig gießen und bei sonnigem Wetter für Schatten sorgen.
Der Auberginenanbau in Gewächshäusern oder Frühbeeten hat seine ganz eigenen Besonderheiten. Die Aussaat erfolgt früher als im Freiland: Anfang bis Mitte März. Die Setzlinge werden ausschließlich in Töpfen und ohne Umpflanzen vorbereitet. Auch das Pflanzmuster ist unterschiedlich: 40–60 cm Reihenabstand und 35–40 cm Pflanzenabstand.
Die Pflege besteht hauptsächlich aus Gießen, Lockern des Bodens, Düngen und Jäten. Die Düngung erfolgt alle 20–25 Tage, je nach Zustand der Pflanze: 10–20 g Ammoniumnitrat oder 10–15 g Harnstoff sowie 10–15 g Phosphor- und Kalidünger. Zusätzlich wird eine Königskerzenlösung (1:10) oder Vogelkotlösung (1:15) verwendet – 10 Liter pro 8–10 Pflanzen. Die Düngung sollte mit äußerster Vorsicht erfolgen, da hohe Nährstoffkonzentrationen erhebliche Pflanzenschäden verursachen können. Nach dem Düngen, Gießen oder Regen wird der Boden gelockert und leicht angehäufelt.
Auberginen erreichen ihre Reife 25–40 Tage nach der Fruchtknotenbildung. Die Ernte sollte regelmäßig erfolgen, da Verzögerungen den Ertrag mindern. Auberginen bestehen zu 90 % aus Wasser, zu 3 % aus Zucker und Ballaststoffen und sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie enthalten Carotinoide, Vitamin C, B1 und B2 sowie Spurenelemente wie Kupfer (0,01 mg%), Eisen und Mangan (je 0,05 mg). Besonders kaliumreich sind sie.
Der wichtigste medizinische Nutzen der Aubergine liegt in ihrer Fähigkeit, Arteriosklerose vorzubeugen und zu behandeln . Der Verzehr von Auberginen verbessert die Herzfunktion und beugt Milchsäureablagerungen vor. Auberginen sind auch bei Gicht, Harnsäurediathese und Lebererkrankungen von Vorteil.

